Bronzefigur ADAM, nach Auguste A. Rodin
Bronzeskulptur, Bronzeplastik
Gewicht: 18 kg
- patinierte Bronze
- 27 x 31 x 80 cm
- ganzjährig wetterfest für draußen und drinnen
- mit Gewindebohrungen zur Fixierung
1.290,00 €
1-4 Wochen
Inspiriert durch ein historisches Original.
Der Körperbau vermittelt Stärke, die Haltung indes Zerbrechlichkeit. Nur langsam richtet er sich auf, erwacht zum Leben. Rodins Adam ist beeinflusst durch Skulpturen von Michelangelo. Doch sind dessen Werke überwiegend himmlischen Ebnen zugewandt, betont Adam mit dem nach unten gerichteten Zeigefinger die Bodenhaftung.
Diese Skulptur war gemeinsam mit der Eva eine der ersten, die 1881/82 für das Großprojekt des „Höllentors“ entstand. Es war der Auftrag für die Eingangspforte des geplanten Neubaus eines Kunstgewerbemuseums für Paris.
Sie erhalten eine verkleinerte Nachbildung (80 cm) des lebensgroßen Originals.
Hinweise
- Die Oberfläche jeder Bronze ist per Hand bearbeitet und somit ein Unikat. Die Formen sind identisch, die jeweiligen Oberflächen aber stets individuell und nicht voll identisch mit den abgebildeten Objekten.
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Informationen zu Material und Pflege von Bronzeobjekten finden Sie hier.
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Rodins Werk markiert die Schwelle von der klassischen Tradition zur Moderne am Ausgang des 19. Jahrhunderts, er ist wesentlicher Wegbereiter moderner Kunst und einer der bedeutendsten Künstler seiner Zeit. Die Werke "Adam" und "Eva" sind Teile eines Großprojektes von Rodin. Es ging um den Neubaus eines Kunstgewerbemuseums für Paris, dessen 4,50 Meter hohes und 3,50 Meter breites Tor von den auf Sockeln stehenden Figuren Adam und Eva flankiert werden sollten. Von 1880 bis 1884 arbeitete Rodin fast durchgängig an dem Tor. Viele seiner wichtigsten Werke aus den 1880er und 1890er Jahre entstammen diesem Auftrag der "Höllenpforte", für die er insgesamt 186 Figuren schuf. Als eigenständige Werke daraus fanden die Skulpturen "Der Denker", "Adam" und »Eva« Eingang in die Kunstgeschichte.
Für Adam verwendete er wahrscheinlich ein bereits vorhandenes Werk, da er die Statue im selben Jahr 1881 unter dem Titel "Die Erschaffung des Menschen ausstellte". Sowohl der Titel als auch die Pose der Figur zeugen vom Einfluss der Werke Michelangelos, insbesondere des berühmten Adam-Gemäldes an der Decke der Sixtinischen Kapelle in Rom.